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Ihr Ansprechpartner:
Dipl. Ing. (FH) Eckhard Wingenbach
Tel: 0221 964267-45

Sekundärer Lärmschutz durch Schallschutzeinhausungen

Bei Maßnahmen zum technischen Schallschutz wird zwischen primären und sekundären Maßnahmen unterschieden. Primäre Maßnahmen setzen direkt an der Schallquelle (z.B. einer Maschine) an. Ziel ist es, die Schallentstehung und Abstrahlung zu vermindern. Sekundäre Maßnahmen dagegen sollen die Ausbreitung des Schalls verhindern. Natürlich lassen sich auch beide Maßnahmen kombinieren. Dies ist insbesondere bei strengen schalltechnischen Anforderungen sinnvoll. Unter anderem sind folgende Aspekte bei Auswahl und Dimensionierung der Schallschutzmaßnahmen zu beachten: Die geltenden Regelungen zur Arbeits- und Betriebssicherheit, ausreichender Zugang zu den Maschinen für z.B. Wartungsarbeiten, Kühlung / Lüftung und natürlich die Investitionskosten.

Vorteile von Schallschutzeinhausungen

Lärm macht krank. Er verursacht Stress, Konzentrationsverlust und sorgt für eine unangenehme Arbeitsatmosphäre, welche letztlich zu Demotivation und Krankheit der Mitarbeiter führen kann. Dennoch ist Lärm in der heutigen Produktion allgegenwärtig. Immer höhere Produktionsraten und kürzere Lieferzeiten verlangen wirtschaftliche Produktionsprozesse. Die Folge sind u. a. schnelllaufende und damit lärmerzeugende Maschinen. Neben konstruktiven Veränderungen der Maschinen sind sekundäre Schallschutzmaßnahmen oftmals die einzige Möglichkeit, die Schallpegel auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.
Durch effektiven Schallschutz wird nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter geschont, sondern gleichzeitig auch der Betrieb wettbewerbsfähiger gemacht. Schallschutz bietet viele Vorteile, zum Beispiel bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter. Wer zieht ein leises Arbeitsumfeld nicht gerne einer lauten Produktionshalle vor? Durch Lärm und Stress bedingte Fehlzeiten lassen sich durch gezielte Schallschutzmaßnahmen erheblich reduzieren - die Mitarbeiter können sich besser konzentrieren und sind aufmerksamer,  was sich wiederum positiv auf die Arbeitssicherheit auswirkt und die Ausschussquoten reduzieren kann. Das führt zu einer schnellen Amortisation des für Schallschutzmaßnahmen aufgewendeten Kapitals und zu einem ansehnlichen Return on Investment.

Welche Möglichkeiten bieten die sekundären Schallschutzmaßnahmen?

Sekundärer Schallschutz ist vielseitig. Durch die Konstruktion und Fertigung nach den schalltechnischen und geometrischen Anforderungen unserer Kunden kann die Bohle Isoliertechnik GmbH Lösungen für nahezu alle Bereiche bieten.
Bei sekundären Lärmschutzmaßnahmen wird zwischen Maschineneinhausungen und Personalkabinen unterschieden. Die klassische Einhausung besteht aus vier Seitenwänden inkl. eines Dachs, die Schallquelle wird also komplett umschlossen. Die Wände werden aus einzelnen Elementen zusammengebaut. In den Elementen befindet sich Dämmmaterial oder Absorptionsmaterial (Mineralwolle / nicht zwingend), welches die Ausbreitung des Schalls effektiv mindert. Je nach Projekt und speziellen Anforderungen durch den Kunden werden zudem Zugänge und Maßnahmen zur Kühlung, Belüftung und Beleuchtung in die Einhausung integriert.
Weitere Möglichkeiten im sekundären Bereich sind beispielsweise Schallschutzkapseln, Schallschutzhauben, Lärmschutzkabinen für ihr Personal sowie Schallschutzwände, -türen, –tore und -fenster.

Schallschutzeinhausung der Bohle Isoliertechnik GmbH bei der Zuckerfabrik Jülich

Schallschutzeinhausungen durch die Bohle Gruppe

Schallhauben, -kapseln und -kabinen, Schalldämpfer und sonstige Schalldämm-Konstruktionen planen und fertigen wir nach den schalltechnischen und geometrischen Anforderungen unserer Kunden. Bei der Konstruktion der Dämm-Maßnahmen berücksichtigen wir die ergonomischen Anforderungen ebenso wie die maschinen- und anlagentechnischen Vorgaben.
Mit unserer Erfahrung und einer Vielzahl von unterschiedlichen Ausführungsvarianten tragen wir dazu bei, dass Schallschutzverkleidungen auch bei nachträglicher Montage die Bedienbarkeit oder Revisionierbarkeit gar nicht oder nur unwesentlich einschränken. In Absprache mit dem Maschinen- und Bedienungspersonal unserer Kunden stimmen wir bereits vor Konstruktionsbeginn Handlingdetails ab. Damit stellen wir sicher, dass die von uns durchgeführten Schallschutzmaßnahmen außer der vereinbarten Schallpegelsenkung auch die Akzeptanz der Mitarbeiter erhalten.
Gerne erörtern wir mit Ihnen die Anforderungen Ihres Projekts und erarbeiten auf Basis dessen eine individuelle Lösung zur Lärmreduzierung - rufen Sie uns dazu gerne an oder schicken Sie uns eine E-Mail.

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Dipl. Ing. (FH) Eckhard Wingenbach
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